Temporärer
Seitenschutz
Das System sichert die Absturzkante, ohne dass ein Gerüst gestellt werden muss. Die Grundplatte wird punktuell verschraubt und fachgerecht eingedichtet — nach der Bauzeit holen wir alles wieder ab. Das System ist nach DIN EN 13374 Klasse A und B zugelassen und DGUV-geprüft; es gilt nicht als Gerüst und darf deshalb von jedem Handwerksunternehmen montiert werden. Wer es laufend einsetzt, kauft es statt es zu mieten — gleiche Technik, gleiche Nachweise, beim Kauf zudem eine mögliche Förderung durch die BG Bau.
- Schutzklasse
- A & B nach DIN EN 13374
- Geländerhöhe OK Dach
- 1.100 mm
- Feldbreite
- bis zu 4,00 m
- Befestigung
- verschraubt oder genietet
Aufbau in vier Schritten
- 01
Grundplatten montieren
Im Raster von 4,00 m entlang der Kante befestigen und eindichten.
- 02
Pfostenhalter einhängen
Werkzeuglos, gesichert vom Dach oder aus der Arbeitsbühne von außen.
- 03
Holme montieren
Einfaches Steck- und Verbindungssystem mit Gerüstbaukupplungen.
- 04
Protokoll ausfüllen
Übergabe an Bauleitung und SiGeKo, mit Foto-Nachweis.
Einsatzgrenzen
- Dachneigung
- bis 30°
- Untergrund
- Beton · Kalksand-Vollstein · Holz · Porenbeton · Stahl · Sandwichpaneel · Trapezblech
- Befestigung
- Befestigungsübersicht
- Höhenzulassung
- uneingeschränkt
Häufige Fragen
Welche Zulassungen hat das System?
Der Hakos Seitenschutz hat eine Zulassung als Seitenschutz nach DIN EN 13374 Klasse A (≤ 10° Dachneigung) und Klasse B (≤ 30° Dachneigung). Das System ist DEKRA-zertifiziert.
Was unterscheidet den Hakos Seitenschutz von anderen Dachrandsicherungen?
Alle Arbeiten am Dach können ohne Umbauten des Systems ausgeführt werden, inkl. Montage der Attikaabdeckung.
Wie erfolgen Lieferung und Abholung?
Lieferung und Abholung erfolgen per Spedition ohne Mitnahmestapler, Ent- und Beladung des Lieferfahrzeugs und Höhentransport sind bauseitige Leistungen.
Wer darf den Hakos-Seitenschutz montieren?
Der Seitenschutz kann durch jedes Handwerksunternehmen montiert werden.
Kann man das System auch kaufen?
Ja. Der Seitenunfallschutz ist Miet- und Kaufartikel — wer ihn laufend auf eigenen Baustellen einsetzt, kauft ihn in der Regel. Technik, Zulassung und Nachweise sind identisch; beim Kauf ist zudem eine Förderung durch die BG Bau möglich.